Der Kontakt mit der Polizei

 

Im Rahmen strafrechtlicher Ermittlungen können Sie ganz schnell in´s Fadenkreuz geraten, auch wenn Sie sich nichts vorwerfen lassen müssen. Im Kontakt mit der Polizei gilt:

 

Ruhe bewahren und freundlich bleiben!

 

In jedem Fall müssen Sie sich gegenüber den Beamten Ihren Namen, Ihre  Anschrift, Geburtdatum und -ort und Staatsangehörigkeit nennen. Unter Umständen müssen Sie sich auch ausweisen. Wenn Sie diese Angaben verweigern, können Sie erkennungsdienstlich behandelt werden. Und Sie begehen eine Ordnungswidrigkeit (§ 111 OWiG).  

 

Weitere Angaben müssen Sie aber nicht machen.  Daher lassen Sie das auch. Unter keinen Umständen sollten Sie sich zu Tatvorwurf äußern. Sparen Sie sich unbedingt Erklärungsversuche, die Sie entlasten sollen. Im Rahmen polizeilicher Ermittlungen erreichen Sie damit nichts. Die Polizeibeamten sind nur Hilfspersonen der Staatsanwaltschaft. Jeder Erklärungsversuch beinhaltet ein Zugeständnis von Tatsachen, die Ihnen nachteilig ausgelegt werden können. 

 

Schweigen Sie unter allen Umständen!

 

Sprechen Sie mit niemandem über den Vorfall - auch nicht mit Freunden und Bekannten. Das kann zu einer mittelbaren Aussage führen, die gegen Sie verwendet wird. Schweigen ist Gold. 

 

Es kann sein, dass Sie im Zuge der Ermittlungen (vorläufig) festgenommen werden. Das ist nicht zu ändern. Unter Umständen werden Sie auch körperlich durchsucht. Auch das ist nicht zu ändern. Widerstand ist zwecklos und führt womöglich zu einem Starfverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte oder Schlimmerem. Lassen Sie das also. Sie können Ihre Situation nur verschlechtern.

 

Unter keinen Umständen sollten Sie Widerstand leisten. Bewahren Sie die Ruhe und schweigen Sie!

Kontaktieren Sie sofort Ihren Verteidiger.

 

Bei den Ermittlungen müssen Sie nicht aktiv mitwirken. Sie müssen keinen Atemalkoholtest machen, keine Finger-Nase- oder Finger-Finger-Probe, nicht auf einem Strich balancieren und auch keine Unterschrift leisten. Nur die Blutentnahme müssen Sie über sich ergehen lassen, ebenso vielleicht einen Drogentest. Das war´s dann aber schon.

 

Bleiben Sie ruhig und schweigen Sie! Leisten Sie keine aktive Mithilfe bei den Ermittlungen.
Lassen Sie Untersuchungen einfach über sich ergehen.  
 
Wenn Ihre Wohnung oder Büroräume durchsucht werden sollen, kontaktieren Sie sofort einen Verteidiger. Bestehen Sie darauf, dass dieser bei der Durchsuchung anwesend ist oder sonst eine Person Ihres Vertrauens.
 

Bewahren Sie die Ruhe und machen Sie keine Angaben! 

Versuchen Sie nicht, die Beamten an der Maßnahme zu hindern! 

 
Wenn Sie festgenommen wurden:
Kontaktieren Sie sofort einen Verteidiger oder einen Angehörigen, der seinerseits einen Verteidiger beauftragen kann. Im Übrigen gilt nochmals:
 
Bewahren Sie die Ruhe und leiusten Sie keinen Widerstand und unterstützen Sie die Ermittlugnen nicht.
Machen Sie keine Angaben, die über den Text in Ihrem Personalausweis hinausgehen. Kontaktieren Sie Ihren Verteidiger.
 
 

Kontakt

 

rechtsaudit-Anwälte      
Kriegsstraße  81 
76133 Karlsruhe
 
Tel.:   0721.  96 49 59 80 
          oder
                    0721.  8 30 46 46
 
Notruf:  0176. 38 39 21 47
 
 
 

 

 

Hilfreich & Schnell

 

Zu einzelnen Themen und Rechtsgebieten haben wir für Sie un der Rubrik Service eine Reihe von Tipps und Informationen zusammengestellt. Hier können Sie sich schnell und kompakt informieren. Dort finden Sie auch verschiedene Arbeitshilfen, Mustertexte, Formulare usw.

  

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